Ruanda
     
         
       
 

Ruanda ist ein Binnenland, das an Uganda, Tansania, Burundi und Kongo grenzt. Es ist eines der kleinsten Länder Afrikas mit einer Gesamtfläche, die etwa der Grösse von Rheinland-Pfalz entspricht. In diesem kleinen Land findet sich ein biologischer Reichtum, der weitaus grösser ist, als es die bescheidene Fläche je vermuten liesse. Die frühesten Einwohner Ruandas waren pygmäische Jäger. 1885 wurde Ruanda zur deutschen Kolonie, 1918 zum Mandat Belgiens. Lange war Ruanda als das „Land der tausend Hügel“ bekannt; zu einem noch grösseren Bekanntheitsgrad kam Ruanda als das Land von „Gorillas In The Mist“, dem Film über die berühmte Gorilla-Forscherin Diane Fossey, denn Ruanda ist eines der wichtigsten Gebiete des seltenen Berggorillas.

   
 

Nach den schrecklichen politischen Ereignissen im Jahre 1994, ist Ruanda nun wieder zu einer der schönsten Destinationen des Abenteuer- und Ökotourismus geworden. Die Berggorillas haben nichts von ihrer Ehrfurcht einflössenden Wirkung eingebüsst und die üppige Vegetation von Nyungwe mit seinen Schimpansen und anderen Affenarten ist ein Muss für jeden Besucher, ebenso der grosse Wildpark von Akagera. Die Vielfalt der Vogelarten mit etwa 670 verzeichneten Spezies macht Ruanda zum Paradies für Ornithologen. Ein wunderschönes Land mit ausgezeichneter Infrastruktur, gutem Essen und einer reichen kulturellen Vergangenheit.

 
   
   

 

 
   
 
   
 
   

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